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Es ist ein Mode Hype, das Thema Crowdinvesting für Kleinanleger im Internet. Mit Verlaub, liebe Kleinanleger, diese Investments sind „saugefährlich“ für jeden der sich daran beteiligt. Es besteht bei jedem Investment das Risiko eines Totalverlustes für jeden Kleinanleger. Wir wissen aus vielen Gesprächen mit Usern unserer Plattformen, das dies leider vielen Usern gar nicht bewusst ist. „Aber es wird doch in Immobilien investiert“, so oft die Antwort der Anleger. Grundsätzlich sagt Ihnen der Anbieter das er das in Immobilien investiert, aber der Kleinanleger gibt dem Unternehmen lediglich ein Nachrangdarlehen womit der Geldeinsammler eigentlich machen kann was er will.Bei vielen solcher Crowdinvestingprojekte ist uns dann auch der Grund warum man Kapital von Kleinanlegern einsammeln will, nicht so richtig klar. Teilweise sind es Projekte die bereits im Bau sind, Teilweise sind es Projekte wo schon 100% der Immobilie weiterverkauft sind. Da drängt sich dann der Eindruck auf, das sich manche Unternehmen über dieses Crowdinvesting nur Liquidität holen wollen um neue Projekte anzuschieben, denn bis ein Unternehmen ein Immobilienprojekt abgewickelt hat, das kann dann schon mal 2-5 Jahre dauern.

Erst dann weiß das Unternehmen eigentlich überhaupt welchen Gewinn es bei einem Projekt gemacht hat. So lange wollen und können manche Initiatoren aber dann auch nicht warten, also macht man Crowdinvesting und holt sich genannte Liquidität ins Unternehmen. Übrigens keine dieser Plattformen berät einen Anleger zu einem Crowdinvestingprojekt. Was der Kleinanleger wissen will, muss er sich dann aus den auf der Plattform bereitgestellten Unterlagen als Antwort heraussuchen. Wäre ich Betreiber einer solchen Plattform, würde ich das sicherlich genauso machen, um nicht in die Haftung gegenüber den Anlegern zu kommen. Oft finden wir auch eigens für solche Projekte neu gegründete Gesellschaften, wenn wir im Unternehmensregister recherchieren. Da ist dann aus unserer Sicht immer ganz besondere Vorsicht geboten. 25.000 Euro Stammkapital sind dann zu wenig Kapital um damit wirklich als ausreichendes Haftkapital im Falle einer Insolvenz angesehen zu werden.

Dann finden wir auch wieder Gesellschaften die einen nicht gedeckten Fehlbetrag in ihrer letzten im Unternehmenregister hinterlegten Bilanz ausweisen. Oft ist dann in solchen Bilanzen auch von einer „bilanziellen Überschuldung des Unternehmens“ die Rede. Mit Verlaub in solche Unternehmen würde ich niemals ein Investment tätigen. Ich hoffe Sie ebenfalls nicht.

Es gibt aber nicht nur Bedenkenswertes beim Crowdinvesting, sondern auch Positives. Hierkönnen Anleger ihre Investments streuen, getreu dem alten Motto „wer streut der rutscht nicht aus“. Hinzu kommt das es oft eine ordentliche Verzinsung gibt, muss es aber auch denn das ist aus unserer Sicht eben Venture Capital. Positiv ist aber auch die meist kurze Laufzeit für die Crowdinvesting Investments. Lassen Sie auch hier bitte Sorgfalt bei der Auswahl der Investments walten. Egal ob es 100 Euro oder 10.000 Euro als Investment sind. Es gibt genügend Angebote auf die Sie zurückgreifen können beim Crowdinvesting.