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Arbeitssicherheit

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Ein Thema, was in unserer Gesellschaft leider häufig unterschätzt wird, so Tobias Metz vom Unternehmen Aua24 AG. Arbeitsschutz wird dann zu einem Diskussionspunkt, wenn er versagt hat, heißt, wenn ein Unfall passiert, den man möglicherweise hätte vermeiden können.

Fakt

Seit 1996 gibt es das heutige Arbeitsschutzgesetz, das für nahezu alle Tätigkeitsbereiche und Beschäftigten in Deutschland gilt. Es verpflichtet Ihren Arbeitgeber dazu, Gefährdungen in ihrem Betrieb zu beurteilen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und in einer so genannten Gefährdungs-beurteilung zu dokumentieren.

Das Spektrum ist dabei so breit wie die Branchen vielfältig sind: Es kann um den Umgang mit Chemikalien gehen, um Lärm und Stress, um das Heben schwerer Lasten oder um erhöhte Unfallrisiken.

Aktuell, in der Pandemie, konkretisiert die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel die Anforderungen an den Arbeitsschutz.

Beurteilung einer möglichen Gefährdung im Unternehmen

Bei der Gefährdungsbeurteilung in Unternehmen wird nach dem TOP-Prinzip erfahren: Zuerst müssen technische Maßnahmen (T) wie z. B. die Neuordnung des Mobiliars umgesetzt werden. Ist dies baulich nicht möglich, müssen organisatorische Maßnahmen (O) wie z. B. Kontaktreduzierung durch mobile Arbeit bzw. Homeoffice erfolgen. Erst, wenn dies aus nachvollziehbaren Gründen auch nicht möglich ist, sind personenbezogene Maßnahmen (P) vorzunehmen, wie z. B. das Tragen von FFP2-Masken.

Ihr Arbeitgeber sollte dabei idealerweise von Betriebsärzten bzw. Fachkräften für Arbeitssicherheit bei der Umsetzung der Schutzstandards beraten werden und das Wissen an Sie weitergeben. Unternehmen, die ihre Verantwortung ernst nehmen, bieten ihren Beschäftigten zusätzlich freiwillige, ggf. telefonische, arbeitsmedizinische Beratung an.

Übrigens: Dass der Arbeitgeber Sie schützen muss, befreit ihn nicht davon, Ihre Selbstbestimmungs- und Freiheitsrechte zu achten. Videoüberwachung von Abstandsregeln verträgt sich damit beispielsweise nicht.

So kann man es auf der Internetseite der Gewerkschaft ver.di nachlesen, aber nicht nur das Thema „Covid“ sollte im Vordergrund stehen, so Tobias Metz, sondern das gesamte Spektrum der Arbeitsschutzmaßnahmen die im jeweiligen Unternehmen erforderlich sind, und eben auch zwingend Umgesetzt werden müssen.

Das Unternehmen Aua24 AG gehört zu den Pionieren im Bereich des „digitalen Arbeitsschutzes“. Angepasst natürlich an die erforderlichen datenschutz-rechtlichen Maßnahmen und Vorgaben.

Standard war gestern. Was heute zählt, sind nachhaltige und disruptive Lösungen. Wir von der AuA24 AG sind ein innovativer und fachkompetenter Partner für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin. Was uns ausmacht, ist die Leidenschaft für das, was wir tun und eine besondere Firmenphilosophie, so Vorstand Tobias Metz von der Aua24 AG.