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Angela Merkel hat die CDU an den Rand des Volksparteiabgrundes gebracht- mit Jens Spahn ginge es dann einen Schritt weiter

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Angela Merkel
Angela Merkel | © Armin Linnartz CC-BY-SA 3.0

Jens Spahn ist gelernter Politiker, und damit auch gelernter Strippemzieher in seiner Partei. Nur, man muss natürlich einmal die Frage stellen, ob das Jens Spahn dann zu einem wählbaren Kandidaten in der CDU macht?

Mit Strippenziehen in der eigenen Partei wird sich an der desolaten Außendarstellung der CDU Deutschland nicht viel verändern. Die CDU wird nicht dadurch wieder zu einer Volkspartei, in dem man einen neuen Parteichef wählt.

Es geht um inhaltliche Dinge die die CDU, übrigens genau wie die SPD, verändern muss um wieder zu alter Stärke zu finden in der Gunst der Wähler. Jens Spahn hat auch in seiner Amtszeit als Bundesgesundheitsminister noch nicht viel bewegt, außer vielen Sprüchen und Vorhaben die er umsetzen will, aber eben noch nicht umgesetzt hat.

Mit Jens Spahn verbindet man in Deutschland noch keine großen Lösungen im Gesundheitssystem. Jens Spahn ist eher ein Mann großer Worte und dann eben kleiner Taten. Es ist bezeichnend, das Jens Spahn nun der erste Politiker ist, der nach dem Verzicht von Angela Merkel auf die Position der CDU Vorsitzenden, nun öffentliche Kritik an Merkel übt. Vor allem an der Migrationspolitik von Angela Merkel.

Mit Verlaub Herr Spahn, jeder in der CDU hat diese Migrationspolitik mit seiner Zustimmung zu Beschlüssen in der Vergangenheit mit getragen. Man kann hier nicht nach dem Prinzip „der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg einen“ Handeln. Man muss dann auch mal zu Dingen die passiert sind stehen, und sagen „ok war nicht gut was wir da gemacht haben, verändern wir was“. Das bringt dann auch mehr Glaubwürdigkeit in die Parteien zurück. Kein Bürger erwartet Unfehlbarkeit der Politiker und Politikerinnen, aber der Bürger erwartet das, wenn man erkennt etwas politisch falsch gemacht zu haben, das dann auch versucht zu verändern und zu korrigieren, soweit dies dann möglich ist. Ähnliche Fehler für die Zukunft sollte man dann bitte ausschließen.

Zurück zu Jens Spahn. Hört man sich in der CDU Bundestagsfraktion unter den Abgeordneten um, dann gibt es in der Fraktion selber viele Vorbehalte den „Lautsprecher Jens Spahn“ zum Bundesvorsitzenden der CDU zu wählen. Viele sehen Jens Spahn nicht als „Einer“ sondern eher als „Spalter“ der CDU.