Start Allgemein Andrea Nahles weg! Jetzt muss die SPD auch in die Opposition

Andrea Nahles weg! Jetzt muss die SPD auch in die Opposition

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Für den, der in den letzten Tagen in die „Berliner Regierungs SPD“ hinein gehört hat, war die jetzt von Andrea Nahles verkündete Entscheidung klar und folgerichtig.

Andrea Nahles hat erkannt, dass die Partei nicht mehr hinter Ihr steht, da war es respektabel und richtig, ihren Rückzug von der Partei und Fraktionsspitze zu verkünden. Andrea Nahles war die falsche Vorsitzende und auch ungeliebte Vorsitzende in einer wichtigen Zeit für die SPD.

Andrea Nahles war auch Teil des alten SPD-Systems, hatte unter den jungen Mitgliedern keinerlei Glaubwürdigkeit für einen Neuanfang mit und in der SPD.

Das hatte schon die „schwache Zustimmung“ für Andrea Nahles bei der Wahl zur Parteivorsitzenden im vorigen Jahr gezeigt.

Mit ihr war die SPD bei allen Wahlen letztlich noch tiefer abgestürzt. Die SPD muss in die Opposition gehen, raus aus dieser Regierung. Zukünftig darf nicht die verdiente Parteimitgliedschaft Bedingung für eine Wahl in ein Parteiamt sein.

Sie muss sich in der Opposition erneuern.

Nun muss die SPD sicherlich „KLUG“ überlegen, mehr junge Leute in die Parteispitze einzubauen, weg von den alten Weibern und alten Säcken, um das mal ganz einfach zu sagen.

Die heutige Wählergeneration hat völlig andere Themen auf der Agenda, als zu der Zeit, als die SPD groß geworden und zur Volkspartei geworden ist. Klimaschutz – das Thema steht heute bei jungen Menschen ganz oben an, aber auch die Themen „bezahlbare Mieten“ und Europa.

Die jungen Menschen haben erkannt, dass man viele Probleme nicht lokal in Deutschland lösen kann, wie das Thema „Klimaschutz“, deshalb auch die starke Beteiligung an der Europawahl.

Nun müssen in der SPD junge und unverbrauchte Gesichter zeigen, dass sie eine alte und ehrwürdige Volkspartei wieder auf Vorderfrau und Vordermann bringen können; mit neuen Themen, ohne allerdings die alten SPD-Wähler dann bitte „links liegen zu lassen“.

Ein Revival von Martin Schulz oder Siegmar Gabriel sollte sich die SPD dann bitte aber auch verkneifen. Das wäre kein glaubwürdiger Neuanfang für die SPD.