Start Sachsen Auch im Alter von Martin Dulig hat man noch Träume

Auch im Alter von Martin Dulig hat man noch Träume

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sharonang / Pixabay

Das zumindest finden wir ganz toll, denn Träume sollte man sich auch als Politiker bewahren. Doch ein altes deutsches Sprichwort besagt, auch „Träume sind manchmal Schäume“. Möglich, dass genau dieses Sprichwort dann auf Martin Dulig zutrifft.Martin Dulig, noch Wirtschaftsminister des Freistaates Sachsen,  ist fest davon überzeugt, dass die schwarz-rote Regierung in Sachsen auch nach der Landtagswahl am 1. September 2019 weiterhin Bestand haben wird, natürlich mit einem Martin Dulig als Wirtschaftsminister und stellvertrendem Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

Diese Wahl ist für Martin Dulig sicherlich eine der wichtigsten Wahlen seines Lebens, denn erreicht er kein ordentliches Wahlergebnis für die Sachsen-SPD (13% Plus X), dann könnte es für Martin Dulig in seiner Sachsen-SPD eng werden. Martin Dulig wüsste dann, wenn er nicht mehr in die Regierung kommt, gar nicht, was er machen sollte beruflich, denn für einen Spitzenposten in der freien Wirtschaft ist Dulig nicht geeignet.

Schaut man sich die aktuellen Umfragen in Sachsen zur Landtagswahl 2019 an, dann muss man Martin Dulig für einen Träumer halten, denn gemeinsam mit der CDU kommt die Sachsen SPD auf maximal 39% der Wählerstimmen.

Somit also weit weg vom Wunschtraum eines Martin Dulig von einer neuen Regierungsbeteiligung in Sachsen. Allenfalls ein Bündnis der SPD mit den Grünen und der CDU könnte auf eine knappe Mehrheit in Sachsen bei der Landtagswahl kommen.

Ob aber dann nach der Landtagswahl Martin Dulig nicht möglicherweise zurücktreten muss wegen des schlechten Wahlergebnisses, ist auch noch nicht ausgemacht in der SPD. Sollte Martin Dulig nicht mindestens das Ergebnis der Sachsen-SPD der letzten Landtagswahl stabilisieren können, sondern stattdessen auf unter 10% abstürzen, ist ein Verbleib von Martin Dulig im Amt des SPD-Vorsitzenden nicht denkbar, so ein Insider der Sachsen-SPD. Auch das scheint schon ausgemacht zu sein in der Sachsen-SPD.

Auch Martin Dulig wird sich dem allgemeinen SPD-Abwärtstrend in Deutschland nicht widersetzen können, denn die SPD macht keine Politik für, sondern gegen die neuen Bundesländer. Natürlich bleibt das auch den Wahlbürgern in Sachsen nicht verborgen, und natürlich fragen sich die Wahlbürger, warum sie dieser Partei überhaupt ihre Stimme bei der Landtagswahl geben sollen?

Recht haben die Bürger des Freistaates Sachsen. Martin Dulig und seine politische Bilanz als Minister für Wirtschaft und Arbeit in Sachsen sind auch nicht erwähnenswert. Im Gegenteil, Martin Dulig hat so gut wie nichts auf die Reihe bekommen in seinem Amt. Neue Impulse für Sachsens Wirtschaft sind eine Fehlanzeige in seiner Amtszeit. Es wird Zeit, dass hier ein Politiker ins Amt kommt, der etwas von „Wirtschaft“ versteht, nicht nur von Parteipolitik.

Karrieristen aus den Parteien haben wir in Sachsen genug, es fehlt an Sachkennern in der Politik in Sachsen. Das ist eine Einschätzung, die man von einem Kurt Biedenkopf hört. Recht hat er, Sachsens „letzter König“.