Start Anlegerschutz Aktuelle Fälle aus meiner Kanzlei: Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen

Aktuelle Fälle aus meiner Kanzlei: Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen

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Neben anderen Fällen bearbeite ich in meiner Kanzlei derzeit vor allem die Vorgänge

poppy balloony

ainova just fit gmbh

Beides sind Vorgänge, wo es um einen Vermögensschaden für die Anleger geht. Einen Schaden, der dadurch entstanden ist, dass die handelnden Personen auf Initiatorenseite nicht ehrlich waren. Ehrlich gegenüber den Anlegern, die ihnen ihr Vertrauen entgegengebracht hatten. Nun drohen den Anlegern erhebliche finanzielle Verluste. Diese kann man aus meiner Sicht „in Grenzen“ halten, so Rechtsanwalt Reime, dann wenn man zeitnah handelt und weiß, was zu tun ist.

Der Fall ainova just fit gmbh

Natürlich stellen sich derzeit viele Anleger des Unternehmens ainova just fit gmbh die Frage, wurde mein Geld an die bc connect weitergeleitet und wenn nicht, wie komme ich nun an mein Geld?

Nun, vermutlich wird es ja auch dann bei der ainova just fit gmbh eine Insolvenzquote geben, aber die wird bei weitem nicht ausreichen, um den Schaden der Anleger zu 100% abzudecken. Das dürfte wohl jedem klar sein.

Was aber kann ich als investierter Anleger dann tun, wenn ich herausgefunden habe, dass ich Anleger der ainova just fit gmbh aber nicht der bc connect gmbh bin?

Es gibt auch hier nicht nur eine Möglichkeit, die man nutzen kann, so Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Zunächst einmal bleibt die Möglichkeit, die Forderung zur Insolvenztabelle anzumelden. Wie wir aber aus der Vergangenheit wissen, wird die Insolvenzquote bei weitem nicht ausreichen um den eigenen finanziellen Verlust zu decken, so Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen.

Da es sich hier aber um ein unrechtmäßiges Geschäft gehandelt hat, was eigentlich ohne BaFin-Gestattung gar nicht hätte durchgeführt werden dürfen, besteht natürlich auch die Möglichkeit, den Vermittler des Geschäftes in die Haftung zu nehmen. Meiner Überzeugung nach ein erfolgsversprechendes Vorgehen, denn keiner der mir bekannten Vermittler des Investments hatte die persönliche gewerberechtliche Erlaubnis, das Geschäft von der Beratung bis zum Abschluss hin durchzuführen.

Daraus, so Rechtsanwalt Reime, ergibt sich ein Haftungstatbestand gegenüber dem jeweiligen Anleger.

Einen weiteren Ansatz sieht Reime darin, dass man den Rechtsanwalt, der die Verträge zum Nachrangdarlehen erstellt hat, natürlich auch in die Haftung nehmen kann.

Hier trägt der Anleger natürlich immer das Prozessrisiko, auch das ist dann ein Stück der Wahrheit. Trotzdem, so Rechtsanwalt Jens Reime, sollte vor allem der Anleger, der eine Rechtsschutzversicherung hat, ein solches Vorgehen dann nicht scheuen.

Meiner Überzeugung nach hat der Anleger hier überaus gute Chancen vor Gericht, da auch Recht zu bekommen. Da der betroffene Rechtsanwalt eine Berufshaftpflicht hat, wird sich der Erfolg dann auch in barer Münze auszahlen, so Reime weiter.

Der Fall poppy und balloony

Das was wir vor Monaten schon vorhergesagt haben, tritt nun in ersten Fällen bereits ein, erste investierte Kunden verklagen die Vermittler, die ihnen die Automaten verkauft haben, und die Chancen dabei dann auch erfolgreich zu sein, so Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen, sind nicht gering.

Jeder Vermittler hat natürlich das Geschäftsmodell auf Plausibilität zu prüfen und natürlich auch darauf zu achten, dass die erworbenen Automaten ausgeliefert werden, damit der investierte Automatenbesitzer dann die in Aussicht gestellte Rendite auch tatsächlich bekommen kann.

Hier gab es bei so manchem Vermittler, so Rechtsanwalt Jens Reime, erhebliche Defizite: Kontrolle gleich Null, Prüfung auf Plausibilität nicht nachweisbar.

Das bedeutet dann aber eben auch Haftung gegenüber dem Anleger. Investierte Anleger, vor allem die Anleger, die keine Automaten bekommen haben, sollten den Weg, den Vermittler in die Haftung zu nehmen, jetzt gehen, so Rechtsanwalt Reime, denn hier könnte in der Konsequenz dann auch gelten, „wer zuerst kommt, malt zuerst“.

Wird ein Vermittler möglicherweise mehrfach zu Schadensersatz gegenüber dem Anleger verurteilt, dann könnte es wirtschaftlich eng werden für den Vermittler.