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Die AfD wird es freuen

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Annegret Kramp Karrenbauer
Annegret Kramp Karrenbauer | © Sandro Halank CC-BY-SA 3.0

Keine Frage Friedrich Merz wäre der CDU Bundesvorsitzende gewesen, den die AfD Gescheut hätte „wie der Teufel das Weihwasser“. Jetzt hat Annegret Kramp Karrenbauer die Wahl zur Bundesvorsitzenden knapp gewonnen. Annegret Kramp Karrenbauer st nicht gerade die Politikerin der man eben zutraut verlorene Prozente von Wählern an die AfD wieder zurück zu holen.

Ganz Desaströs dürfte die Wahl von Annegret Kramp Karrenbauer für die Neuen Bundesländer sein, denn Annegret Kramp Karrenbauer ist nicht eben als Freundin der Neuen Bundesländer bekannt. Im Gegenteil,

Als Ministerin  und Ministerpräsidentin des Saarlandes hat sich AKK nie auf die Seite der Neuen Bundesländer gestellt, wenn es um deren weitere Förderung ging. Auch die Sachsen CDU wird die Wahl von Annegret Kramp Karrenbauer mit sehr gemischten Gefühlen gesehen haben, denn von einem Friedrich Merz als Bundesvorsitzendem hätte man im Landtagswahlkampf wesentlich mehr profitieren können.

Mit einer Annegret Kramp Karrenbauer als Wahlhelferin in den Landtagswahlkampf zu ziehen kann man sich eigentlich sparen, so ein CDU Landtagskandidat gegenüber unserer Redaktion. Die wird bei der sächsischen Bevölkerung nicht punkten können.

Nun wird man sich bei der neuen Bundes CDU auch neu aufstellen müssen. Mit einem neuen Generalsekretär und weiterem neuen Personal. Friedrich Merz wird wieder dahingehen wo er herkommt, in die freie Wirtschaft. Das Thema „Politik“ dürfte für ihn zunächst einmal erledigt sein.

Was aus Jens Spahn wird muss man abwarten. Er hat mit 15% einen tollen Achtungserfolg im ersten Wahlgang geholt. Jens Spahn wird sich sicherlich auch bei zukünftigen Wahlen um ein Parteiamt bewerben. Ihm dürfte in der CDU die Zukunft gehören.

Keine Frage, gewonnen hat neben Annegret Kramp Karrenbauer natürlich auch Angela Merkel, deren Plan mit Annegret Kramp Karrenbauer wohl aufgegangen ist. Sie wird nun bis zum Ende der Legislaturperiode Bundeskanzlerin bleiben können. Mit einem Jens Spahn und mit einem Friedrich Merz wäre das nahezu undenkbar gewesen. Was sagte Hannibal immer beim A-Team „ich liebe es wenn ein Plan gelingt“. Das dürfte auch Angela Merkel heimlich denken.

Thomas Bremer - www.diebewertung.de