Start Allgemein ADCADA – Fake News zur Maskenproduktion?

ADCADA – Fake News zur Maskenproduktion?

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Natürlich genießt das Unternehmen ADCADA aus Bentwisch bei Rostock derzeit sehr viel Aufmerksamkeit in den Medien.

Das nicht zuletzt aufgrund der Hausdurchsuchungen, die man in der vorigen Woche an den Standorten Liechtenstein und Bentwisch bei Rostock, von Seiten der zuständigen Staatsanwaltschaften, durchgeführt hat. Hierbei hat man wohl umfangreiche Unterlagen sichergestellt.

Was deren Auswertung durch Polizei und Staatsanwaltschaft nun in den nächsten Wochen und Monaten bringen wird, wird man dann irgendwann erfahren. Von einem Strafbefehl, einer Anklage bis zu einer Einstellung des Verfahrens ist natürlich immer alles möglich, so Rechtsanwalt Kim Klevenhagen von der Rechtsanwaltskanzlei advoadvice aus Berlin. Rechtsanwalt Klevenhagen machte darauf aufmerksam, dass auch in diesem Verfahren natürlich die Unschuldsvermutung für die Beschuldigten gilt.

Trotzdem, so Klevenhagen, sind das natürlich erschreckende Nachrichten für die investierten Anleger. Natürlich machen diese sich nun Sorgen über das von ihnen in das Unternehmen ADCADA investierte Kapital.

Mit recht, denn solche Nachrichten hatten dann in ähnlichen Fällen der Vergangenheit oft die Folge, dass das Unternehmen das wirtschaftlich nicht durchgehalten hat, denn man muss sich natürlich auch einmal die Frage stellen, „wer investiert noch in sein solches Unternehmen bei solchen Nachrichten?“.

Im Gegenteil, viele investierte Anleger würden nun möglicherweise ihr Kapital gerne zurückhaben. Ob das dann so einfach möglich ist, so Rechtsanwalt Kim Klevenhagen, sollte man bei einem Gespräch mit einem auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt herausfinden, so Klevenhagen.

Aber auch sonst muss man erneut über das Unternehmen ADCADA den Kopf schütteln, denn auf der Internetseite des Unternehmens wird über einen Termin am Freitag auf dem Rostocker Flughafen berichtet. Hier geht es um die Ankunft der Maschinen zur Produktion der Atemschutzmasken aus China.

Geworben wird damit von Seiten des Unternehmens ADCADA, das an diesem Termin Prominenz aus Politik und Wirtschaft teilnehmen würden, und ADCADA macht dann mit 2 Namen auch direkt aktive Werbung. Es geht um den Rostocker Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen und seinen Stellvertreter.

Das klang für uns doch „sehr abenteuerlich“, denn die Rostocker Prominenz aus Wirtschaft und Politik hat sicherlich besseres zu tun während der Corona Pandemie, als in einer größeren Gruppe auf dem Rostocker Flughafen auf die Ankunft irgendwelcher Maschinen zu warten. Dazu haben wir dann das Büro des Rostocker Oberbürgermeisters Claus Ruhe Madsen angefragt, „ob dieser denn an dem Termin teilnehme?“. Die Antwort war dann ein klares NEIN. Waren das also FAKENEWS aus dem Hause ADCADA?

Nun, haben wir bei weiteren namentlich benannten Politikern nachgefragt, ob sie ihre Teilnahme an diesem Termin zugesagt haben. Eine Antwort sollen wir im Laufe des Vormittages dazu bekommen, so Thomas Bremer vom Internetportal diebewertung.de aus Leipzig.