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9% für die Sachsen SPD – 30% für die AfD Sachsen – 25% für die CDU in Sachsen

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Umfrage | © Anemone123 / Pixabay

Das sind derzeit die Werte die den Parteien in Sachsen in Wahlumfragen zugewiesen werden, und es sind Ergebnisse die weder der SPD Sachsen noch der CDU Sachsen wirklich Freude bereiten dürften.

Die Umfrage zeigt aber auch, das Henning Homann, neu Generalsekretär der Sachsen SPD seit letztem Samstag, noch viel zu tun hat in den nächsten 11  Monaten bis zur Landtagswahl in Sachsen.

Diese Werte zeigen aber auch, wenn sie dann bei der Landtagswahl bestätigt werden, das die AfD dann in Sachsen den Landtagspräsidenten stellen würde und natürlich zunächst einmal versuchen würde eine eigene Regierung auf die Beine zu stellen. Möglicherweise auch mit der CDU, denn kaum eine andere Konstellation mit tragfähger Mandatsmehrheit, wäre im Landtag von Sachsen denkbar. Mit dem neuen CDU Fraktionsvorsotzenden wäre das dann möglicherweise auch denkbar.

Nachdem die AfD nun in allen Parlamenten in Deutschland angekommen ist, sollte man de AfD als politische Kraft anerkennen und an dem messen, was sie dann im politischen Tagesgeschäft wirklich an Sacharbeit leistet.

Ich kann mich erinnern, das auch vor 35 Jahren die anderen Parteien die Grünen verteufelt haben. Was aus den Grünen geworden ist, sehen wir heute. Mittlerweile haben wir ja sogar einen grünen Ministerpräsidenten in einem Stammland der CDU.

Wir müssen uns in Deutschland auch an andere Mehrheitsverhältnisse gewöhnen. Mehrheiten wird es dann auch mal nur in einer 3 er oder 4er Koalition möglich sein. Wir sollten auch einmal aufhören Parteien zu Dämagogisiseren. Letztlich wurden dei Parteien von einer großen Anzahl von Wählern gewählt, egal ob aus Überzeugung oder aus Protest. Man muss einer

AfD dann auch einmal zu Gute halten, dass es ihnen immer wieder gelingt auch Nichtwähler zu mobilisieren, etwas was die anderen etablierten Parteien in den letzten Jahrzehnten nicht geschafft haben. Sobald eine AfD in einen Regierung eingebunden ist, muss sie Realpolitik machen, eben nicht nur einfach Dagegen sein. Ob die AfD dazu in der Lage ist wird man dann sehen. Die Frage in Sachsen ist zum Beispiel auch, ob sie überhaupt das erforderliche qualifizierte Personal dafür haben würde um in eine Regierung einzutreten.