Start Gesellschaft 3,18 Millionen Menschen in Deutschland können von ihrem Vollzeitjob nicht leben

3,18 Millionen Menschen in Deutschland können von ihrem Vollzeitjob nicht leben

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Geringverdiener
Geringverdiener | © CC0/pixabay.com

Eine Zahl die beschämend ist für ein reiches Land für Deutschland. Diese Zahl zeigt aber auch, das bei den Löhnen irgendwas nicht richtig läuft, denn Jemand der Vollzeit arbeiten geht sollte auch von seinem Einkommen lesen können. Das scheint aber nach den neuen Zahlen des statistischen Bundesamtes nicht möglich zu sein. Ein wichtiger Punkt dabei ist die steigende Miete. Mieten kennen nur einen Weg „nach Oben“.

Hier ist die neue Bundesregierung ganz klar herausgefordert Maßnahmen zu ergreifen dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Das kann zum Beispiel dadurch geschehen, das man die Wohnungsbaugenossenschaften mehr fördert, in Ballungszentren wie München Hamburg Stuttgart, Leipzig usw. diesen Genossenschaften dann kostengünstig Kommunale Grundstücke zur Bebauung zur Verfügung stellt. Gebunden an die Vereinbarung günstiger Mieten für die dortigen Bewohner. Auch die KFW kann hier dann zukünftig eine noch wichtigere Rolle spielen. Hier kann man Förderprogramme auflegen, in dem man derzeit zum Beispiel „zinsfreie Darlehen“ vergibt bzw. verlorene Zuschüsse, wenn sich der jeweilige Bauherr dann an seine Zusagen einer günstigen Miete „ortsübliche Sozialmiete“ auch hält

.Zusätzlich sollte der Staat Einkommen bis 18.000 Euro im Jahr vollkommen Steuerfrei stellen. Er sollte sich an den Armen nicht noch mit Steuereinnahmen bereichern. Feststellen muss man auch, das die von der Politik verkaufte Mietpreisbremse, in der Realität so gut wie gar nicht funktioniert. Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier wehr weit auseinander. Vielleicht schafft es ja die „neue SPD“ aus der Opposition heraus auf diese sozialen Missstände mehr Aufmerksamkeit zu lenken um damit die Regierung zum Handeln in diesem Bereich zu zwingen. Bisher in der Regierung war das scheinbar nicht möglich, denn hier wurde in den letzten Jahren für die „sozial Schwachen“ der Gesellschaft wenig getan.

Der Grundsatz der Politik hieß hier „Fördern und Fordern“ völlig in Ordnung, aber das Wort Fördern ist dann bei der Agentur für Arbeit oft auch in Vergessenheit geraten, hier lag dann der Schwerpunkt eher auf Fordern gegenüber den Menschen die von ihr betreut wurden.

.Stärken sollte ma n uch soziale Einrichtungen wie zum Beispiel die Tafeln in Deutschland. Gerade bei der Versorgung von „sozial Schwachen“ mit Lebensmitteln sind die Taflen in Deutschland nicht mehr weg zu denken aus dem täglichen Leben. Alleine in Leipzig nehmen jeden Monat 13.000 Personen die Hilfe der Leipziger Tafel in Anspruch.

Hier könnte man zum Beispiel die Anschaffung von Transportfahrzeugen besonders Fördern, und den Tafeln die Möglichkeit geben ihre Fahrzeuge zu Behördentarifen zu versichern. Auch die Bundesagentur für Arbeit ist hier gefordert alle Möglichkeiten auszuschöpfen um den Tafeln benötigtes Personal zur Verfügung zu stellen.

Gerade die Agentur für Arbeit in Leipzig geht hier mit sehr schlechtem Beispiel voran. Sie schickt Menschen gerne zur Tafel, aber wenn es darum geht, der Tafel auch einmal über Förderprogramme mit Personal zu helfen, dann hat die Agentur für Arbeit keinerlei Interesse zu helfen. Ja die Agentur für Arbeit hat dann nicht einmal Zeit für einen Termin mit dem Chef der Leipziger Tafel.